Der einzige Weg zu Gott

Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen.

Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden.

Matthäus 7:13-14

Irrlehren

Bevor wir auf den engen und schmalen Weg eingehen, der zum Leben führt, wollen wir uns erst einmal mit einigen gefährlichen Irrlehren auseinandersetzen und diese auf biblischer Grundlage entkräften.

Ich ermahne euch aber, ihr Brüder: Gebt acht auf die, welche Trennungen und Ärgernisse bewirken im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt, und meidet sie!

Denn solche dienen nicht unserem Herrn Jesus Christus, sondern ihrem eigenen Bauch, und durch wohlklingende Reden und schöne Worte verführen sie die Herzen der Arglosen.

Römer 16:17-18

Irrlehre: Marienverehrung

Entwicklung

391 n. Chr. wurde das Christentum im Römischen Reich zur Staatsreligion. Seitdem gewann die Verehrung Marias zunehmend Bedeutung.

431 n. Chr. wurde Maria durch das Konzil von Ephesus als Gottesgebärerin bezeichnet und dogmatisiert. Nach diesem Konzil entwickelte sich eine intensivere Marienverehrung, die – wie Kritiker behaupten – der Götzenverehrung der „Aschera-Standbilder“ des Alten Testaments ähnele.

Im siebten Jahrhundert entstanden dann die ersten Marienfeste und -gebete, wie das Ave Maria.

Widerspruch zur biblischen Lehre

Vielleicht werden sich nun einige von Ihnen fragen, wo das Problem bei der Marienverehrung liegt. Schließlich hatte sie doch den menschlichen Leib des Herrn Jesus geboren.

Das erste Problem liegt in der Anbetung. Anbetung gebührt nur Gott allein!

Niemand sonst darf angebetet werden. Nicht einmal die von Gott gesandten Engel dürfen angebetet werden. Und schon gar nicht Menschen oder irgendwelche (von Menschen ernannte) Heilige und dessen Statuen/Bilder!

Biblischer Beleg #1

Der Teufel selbst versuchte unseren Herrn Jesus dazu zu bewegen, dass Er sich dem Satan unterwerfen und ihn anbeten sollte:

Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest!

Matthäus 4:8-9

Doch der Herr entgegnete ihm mit der Aussage:

Da spricht Jesus zu ihm: Weiche, Satan! Denn es steht geschrieben: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen!« Da verließ ihn der Teufel; und siehe, Engel traten hinzu und dienten ihm.

Matthäus 4:10-11
Biblischer Beleg #2

Nachdem Johannes die Offenbarung durch einen gesandten Engel bekannt gemacht wurde, geschah Folgendes:

Und ich, Johannes, bin es, der diese Dinge gesehen und gehört hat; und als ich es gehört und gesehen hatte, fiel ich nieder, um anzubeten vor den Füßen des Engels, der mir diese Dinge zeigte.

Offenbarung 22:8

Doch der Engel entgegnete ihm:

Und er sprach zu mir: Sieh dich vor, tue es nicht! Denn ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, der Propheten, und derer, welche die Worte dieses Buches bewahren. Bete Gott an!

Offenbarung 22:9
Biblischer Beleg #3

Was sagt denn der Höchste selbst zur Anbetung anderer?

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!

Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! […]

2. Mose 20:3-5

Es gibt sicherlich noch genügend weitere biblische Textstellen, welche alle Anbetung, die nicht an Gott gerichtet ist, strikt untersagen, jedoch sollten diese drei zum Verständnis genügen. Die Anbetung von »Heiligen« basiert nur auf falschen Menschengeboten und ist somit eine schwerwiegende Irrlehre!

»Dieses Volk naht sich zu mir mit seinem Mund und ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.«

Matthäus 15:8-9

Doch die Marienverehrung weist, abgesehen von falscher Anbetung, noch ein zweites Problem auf. Denn viele Menschen stellen Maria, die doch nur ein Mensch ist, über den Herrn Jesus, der doch der Sohn Gottes, des Höchsten, ist!

Doch was sagt die Bibel?
Wer ist der einzige Weg zum Vater?
Wer ist die Wahrheit?
Wer ist das Leben?

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Johannes 14:6

Niemand kommt zum Vater als NUR durch Jesus, den Sohn Gottes! Es gibt keinen anderen Namen, in dem wir gerettet werden sollen!

so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel bekanntgemacht, daß durch den Namen Jesu Christi, des Nazareners, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten, daß dieser durch Ihn gesund vor euch steht. Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verworfen wurde, der zum Eckstein geworden ist.

Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!

Apostelgeschichte 4:12

Jesus, der Nazarener, den Gott auferweckt hat aus den Toten, ist der EINZIGE Weg zu Gott und nur in IHM ist Rettung!

Wenn nun jemand dieses einzig wahre Evangelium (d. h. die einzig wahre Heilsbotschaft) verdrehen will (indem er zum Beispiel lehrt, dass wir durch Maria anstatt nur durch Jesus gerettet werden können), der sollte sich die folgende Bibelstelle mit höchster Aufmerksamkeit zu Herzen nehmen:

Mich wundert, daß ihr euch so schnell abwenden laßt von dem, der euch durch die Gnade des Christus berufen hat, zu einem anderen Evangelium, während es doch kein anderes gibt; nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium von Christus verdrehen wollen.

Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!

Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht!

Galater 1:6-9

Irrlehre: Er war nur ein Mensch

Entwicklung

Vor etwa 2000 Jahren, als der Herr als Mensch auf Erden wandelte und viele Wunder wirkte und die Sünden aller Menschen auf sich nahm und hingerichtet wurde (denn der Lohn der Sünde ist der Tod), da gab es sehr viele Augenzeugen, die das alles mit angesehen hatten.

Anschließend verbreitete sich diese Heilsbotschaft über Kontinente hinweg, bis an die Enden der Erde, damit jeder, der an Ihn glaub, gerettet werden kann.

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Heilsbotschaft ist die Erkenntnis, dass Jesus nicht bloß ein Mensch war, sondern das er schon VOR seiner Menschwerdung der Sohn Gottes und somit auch selbst wahrhaftiger Gott war und auch jetzt ist!

Diese Erkenntnis ist von größter Wichtigkeit und darf nicht beiseite getan werden! Wir werden im späteren Textverlauf noch genauer darauf eingehen.

Die ersten Christen verkündeten den auferstandenen Herrn Jesus als Messias und Sohn Gottes zur Erlösung der ganzen Menschheit. In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt. Erst seit der Gemeindegründung in Antiochien erkannten römische Staatsbeamte sie als eigene Gruppe an.

Und Barnabas zog aus nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen, und als er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiochia. Es begab sich aber, daß sie ein ganzes Jahr zusammen in der Gemeinde blieben und eine beträchtliche Menge lehrten; und in Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt.

Apostelgeschichte 11:25-26

Diese wahre Heilsbotschaft der Nazarener, also derjenigen, die an die Auferstehung von Jesus aus Nazareth glaubten, wurde den Machthabern zum Ärgernis. Die Juden in Antiochia, welche den Herrn Jesus nicht als den Messias (also als den von Gott eingesetzten König und Herrscher) angenommen hatten, wurden voll Eifersucht und widersetzten sich dem, was Paulus in den Versammlungen lehrte, indem sie widersprachen und lästerten.

Da sagten Paulus und Barnabas freimütig: Euch mußte das Wort Gottes zuerst verkündigt werden; da ihr es aber von euch stoßt und euch selbst des ewigen Lebens nicht würdig achtet, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden.

Denn so hat uns der Herr geboten: »Ich habe dich zum Licht für die Heiden gesetzt, damit du zum Heil seist bis an das Ende der Erde!«

Als die Heiden das hörten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und es wurden alle die gläubig, die zum ewigen Leben bestimmt waren. Das Wort des Herrn aber wurde durch das ganze Land getragen.

Apostelgeschichte 13:46-49

Die Paulusmission brachte Unruhe und Spaltung in manche Städte des Mittelmeerraums, darunter Ikonion.

Und es geschah in Ikonium, daß sie miteinander in die Synagoge der Juden gingen und derart redeten, daß eine große Menge von Juden und Griechen gläubig wurde.

Die Juden jedoch, die sich weigerten zu glauben, erregten und erbitterten die Gemüter der Heiden gegen die Brüder.

Doch blieben sie längere Zeit dort und lehrten freimütig im Vertrauen auf den Herrn, der dem Wort seiner Gnade Zeugnis gab und Zeichen und Wunder durch ihre Hände geschehen ließ.

Aber die Volksmenge der Stadt teilte sich, und die einen hielten es mit den Juden, die anderen mit den Aposteln. Als sich aber ein Ansturm der Heiden und Juden samt ihren Obersten erhob, um sie zu mißhandeln und zu steinigen, da bemerkten sie es und entflohen in die Städte Lykaoniens, Lystra und Derbe, und in die umliegende Gegend, und sie verkündigten dort das Evangelium.

Apostelgeschichte 14:1-7

Die Neronische Christenverfolgung war eine der frühesten Verfolgungen von Anhängern des damals noch jungen Christentums im Römischen Reich.

Die von Nero 64 n. Chr. veranlasste Christenverfolgung folgte einem verheerenden Brand, der zehn von vierzehn, darunter vorwiegend die ärmeren, hauptsächlich aus Holz erbauten Stadtteile Roms traf.

Tacitus zufolge kam danach das Gerücht auf, der Kaiser selbst habe die Brandstiftung befohlen. Nero beschuldigte hingegen seinerseits die verhasste religiöse Minderheit der „Chrestianer“ die Brandstiftung begangen zu haben. In diesem Zusammenhang erwähnt Tacitus „Christus“ und seine Kreuzigung durch Pilatus und fährt fort:

Man verhaftete zuerst Leute, die bekannten, dann auf ihre Anzeige hin eine riesige Menge. Sie wurden nicht gerade der Brandstiftung, wohl aber des allgemeinen Menschenhasses überführt. Die Todgeweihten benutzte man zum Schauspiel. Man steckte sie in Tierfelle und ließ sie von Hunden zerfleischen, man schlug sie ans Kreuz oder zündete sie an und ließ sie nach Einbruch der Dunkelheit als Fackeln brennen.

Tacitus

Nero stellte dafür seinen privaten Garten zur Verfügung, veranstaltete dort ein Zirkusspiel und feierte als Wagenlenker gekleidet mit dem Volk die Hinrichtung der Christen. Weder Nero noch den Christen oder anderen wurde jemals wirklich eine Brandstiftung nachgewiesen. Dennoch wurden manche der verurteilten Christen wie Brandstifter durch das Feuer hingerichtet, wie es nach römischem Recht üblich war.

Mit Decius begann die erste administrativ und systematisch im gesamten Römischen Reich durchgeführte Christenverfolgung. Kurz nach seiner Thronbesteigung erließ Decius ein allgemeines Opfergebot:

Wer die Götter Roms nicht verehrt und dem allmächtigen Kaiser das Opfer verweigert, ist des Religionsfrevels [sacrilegium] und des Majestätsverbrechens [crimen laesae maiestatis] schuldig.

Decius

Jeder Bürger musste sich schriftlich bescheinigen lassen, dass er den Göttern, zu denen die früheren Kaiser gehörten, geopfert habe. Andernfalls wurden schwere Strafen bis hin zur Todesstrafe angedroht.

Wie viele Christen sich dem Opfer verweigerten und daraufhin gefoltert und hingerichtet wurden, ist unbekannt.

Kaiser Decius fand 251 nach nur zwei Regierungsjahren überraschend in einer Schlacht gegen die Goten den Tod.

Sein Nachfolger Valerian (253–260) nahm die Verfolgungspolitik seines Vorgängers 257 wieder auf und verschärfte die decischen Maßnahmen durch ein generelles Versammlungsverbot für Christen.

258 ließ er darüber hinaus die christlichen Bischöfe verhaften und ohne Prozess hinrichten. Er ging also anders als Decius gezielt gegen die Anführer unter den Christen vor und versuchte, diese Religion systematisch zu entkräften und zu beseitigen, indem er ihre Führung zu zerstören und so die starre Hierarchie zu zerschlagen versuchte.

Im Jahre 303 führte Diokletian die reichsweite Christenverfolgung fort. Sie zielte auf die endgültige Zerschlagung der Kirche und Ausrottung ihrer Anhänger und sollte der Stabilisierung des Römischen Reiches dienen.

Im Jahr 313 kam dann die große konstantinische Wende. Der römische Kaiser Konstantin I. hatte anhand seiner Vorgänger erkannt, dass es nicht möglich war die Christen mit Gewalt auszurotten, denn der starke Glaube der Verfolgten zeigte seine Wirkung und machte nur noch mehr Menschen zu Christen. Daher brauchte man eine neue Strategie, damit sein Reich nicht an Macht verliere.

Nachdem Konstantin 312 n. Chr. angeblich am Himmel ein Flammenkreuz und dazu ein Zeichen mit der Bedeutung „In diesem Zeichen wirst Du siegen“ gesehen hatte, erlaubten er und Licinius in der Mailänder Vereinbarung jedem römischen Bürger die freie Wahl seiner Religion. Die berühmte Passage lautete:

Wir geben den Christen und anderen die politische Ermächtigung, derjenigen Religion zu folgen, die sie wollen.

Kaiser Konstantin und Kaiser Licinius

Augenscheinlich konvertierte auch Kaiser Konstantin selbst zum Christentum. Jedoch war das keine wirkliche Bekehrung. Kaiser Konstantin gehörte weiterhin dem Sonnenkult an und verehrte weiterhin den Sonnengott Sol invictus!

Seine Zugehörigkeit zum götzendienerischen Sonnenkult wird 321 n. Chr. besonders deutlich, als er den wahren Sabbat, den siebten Tag der Woche, durch den Sonntag, den Tag der Sonne, ersetzte.

Viele Menschen denken auch heute noch, dass der Sonntag der biblische Ruhetag sei, doch das ist falsch! Bei der Einführung des Sonntags existierte der echte Sabbat noch parallel zum neu eingeführten Tag der Sonne. Es kann aber nicht zwei Sabbate innerhalb einer Woche geben! Im Laufe der Zeit wurde dann der wahre Sabbat abgeschafft und der Tag der Sonne zum Ruhetag ernannt.

Die augenscheinliche Konvertierung Konstantins zum Christentum diente dem Zweck, die Christen unter die Herrschaft des Römischen Reiches zu bringen.

Jedoch wollte man die bestehenden (götzendienerischen) Kulte nicht verwerfen, also mussten diese Kulte so „verkleidet“ werden, dass sowohl die Kultanhänger, als auch die Christen sich mit den Praktiken der alten Kulte (darunter der Sonnenkult) anfreunden konnten.

Aus dieser trügerischen Verkleidung der heidnischen Rituale entstand unter anderem auch das heidnische Weihnachtsfest. Weihnachten ist absolut nicht biblisch!

Den Ursprung von Weihnachten finden wir in Babylon. Es ist nicht der Geburtstag des Herrn Jesus, sondern der „Geburtstag der Sonne“.

Als das Weihnachtsfest im 4. Jahrhundert eingeführt wurde, legte man es auf den traditionellen kalendarischen Tag der Wintersonnenwende, den 25. December, der zur Zeit der Einführung des Julianischen Sonnenkalenders der tatsächliche Tag der Wintersonnenwende gewesen war, an dem auch das Fest des „unbesiegten Sonnengottes“ gefeiert wurde.

Doch zurück zum Thema. So wie Kaiser Konstantin schon damals versuchte, die Christen unter die Herrschaft des Römischen Reiches einzugliedern, so wird auch heute noch versucht, alle Menschen in einer „Weltreligion“ zu vereinen.

Die ökumenische Bewegung (von Ökumene „Erdkreis, die ganze bewohnte Erde“) ist eine Bewegung im Christentum, die eine weltweite Einigung und Zusammenarbeit der verschiedenen Konfessionen anstrebt.

Doch abgesehen von dem Versuch, die christlichen Konfessionen unter einen Hut zu bringen, wird auch versucht, andere Religionen ebenfalls zu vereinen.

Der Name Jesus ist nicht nur der christlichen Religion bekannt. Auch andere Religionen und Weltanschauungen sprechen von Jesus. Jedoch besteht ein gravierender Unterschied zwischen dem Jesus der anderen Religionen und dem Herrn Jesus, von dem die Heilige Schrift berichtet.

Der Jesus der anderen Religionen ist laut der Lehre dieser Religionen nicht der Sohn Gottes und hat somit nicht existiert, bevor er als Mensch geboren wurde.

Dieser Jesus, der zwar ein Prophet war, aber nicht der Sohn Gottes ist, kann von den anderen Religionen eher akzeptiert werden, als der echte Herr Jesus von Nazareth, der schon vor der Schöpfung war und auch heute noch lebendig ist.

Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt acht, daß euch niemand verführt! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.

Matthäus 24:4-5

Widerspruch zur biblischen Lehre

Wie wir bereits zu Beginn dieses Artikels gelesen haben, gibt es nur ein wahres Evangelium und nur einen einzigen Weg zum Vater.

Dieser Weg ist unser Herr Jesus von Nazareth, der eingeborene Sohn Gottes!

Denn viele Verführer sind in die Welt hineingekommen, die nicht bekennen, daß Jesus Christus im Fleisch gekommen ist – das ist der Verführer und der Antichrist.

Seht euch vor, daß wir nicht verlieren, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangen! Jeder, der abweicht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, der hat Gott nicht; wer in der Lehre des Christus bleibt, der hat den Vater und den Sohn.

2. Johannes 1:7-9
Biblische Belege

Ein Mensch, selbst ein von Gott gesandter Prophet, ist nicht in der Position uns Menschen unsere Sünden zu vergeben, wenn er nicht der Sohn Gottes ist!

Als aber Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!

Markus 2:5

Als Jesus dem Gelähmten seine Sünden vergeben hatte, sahen das die Schriftgelehrten und hielten es für eine Gotteslästerung, denn sie waren blind für die Wahrheit und hatten nicht erkannt, dass Jesus der Sohn Gottes ist.

Es saßen aber dort etliche von den Schriftgelehrten, die dachten in ihren Herzen: Was redet dieser solche Lästerung? Wer kann Sünden vergeben als nur Gott allein?

Und sogleich erkannte Jesus in seinem Geist, daß sie so bei sich dachten, und sprach zu ihnen: Warum denkt ihr dies in euren Herzen? Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Dir sind die Sünden vergeben! oder zu sagen: Steh auf und nimm deine Liegematte und geh umher?

Damit ihr aber wißt, daß der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben – sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf und nimm deine Liegematte und geh heim!

Und er stand sogleich auf, nahm seine Liegematte und ging vor aller Augen hinaus, so daß sie alle erstaunten, Gott priesen und sprachen: So etwas haben wir noch nie gesehen!

Markus 2:6-12

Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht.

Johannes 1:9-10

Gott der Vater hat durch seinen eingeborenen Sohn alles erschaffen!

Der Sohn selbst jedoch war im Anfang der Schöpfung schon am Leben! Das bedeutet, dass er nicht Teil der Schöpfung ist, sondern das er vor Beginn der Schöpfung schon geboren war!

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott.

Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.

In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.

Johannes 1:1-5

Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn.

Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen; dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.

Hebräer 1:1-3

Der eingeborene Sohn Gottes ist erhabener als die Engel!

Und er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, als der Name, den er geerbt hat, ihn auszeichnet vor ihnen.

Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: »Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum: »Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein«?

Und wenn er den Erstgeborenen wiederum in die Welt einführt, spricht er: »Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!«

Von den Engeln zwar sagt er: »Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen«; aber von dem Sohn: »Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts. Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehaßt; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Gefährten!«

Und: »Du, o Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind das Werk deiner Hände. Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie alle werden veralten wie ein Kleid, und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, und sie sollen ausgewechselt werden. Du aber bleibst derselbe, und deine Jahre nehmen kein Ende.«

Zu welchem von den Engeln hat er denn jemals gesagt: »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße«?

Hebräer 1:4-13

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Johannes 1:14

Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluß [über ihn] gegeben.

Johannes 1:18

Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.

Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Johannes 1:11-13

Wir wissen, daß jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt; sondern wer aus Gott geboren ist, der bewahrt sich selbst, und der Böse tastet ihn nicht an.

Wir wissen, daß wir aus Gott sind, und daß die ganze Welt sich im Bösen befindet.

Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

Kinder, hütet euch vor den Götzen! Amen.

1. Johannes 5:18-21

Quellen

  • https://www.schlachterbibel.de/de/bibel/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Marienverehrung
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Christenverfolgungen_im_R%C3%B6mischen_Reich
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Nazarener_(Religion)
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Neronische_Christenverfolgung
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwende